Moderator: RedaktionHamm
Beinahe im Wochenrhytmus muss man Berichte lesen, dass die städtischen Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes hauptsächlich damit beschäftigt sind in die eigene Tasche zu wirtschaften. Trotz hoher Lohnabschlüße und Vollkaskorundumversichung vor Arbeitslosigkeit scheint dieses Klientel den Hals nicht voll genug zu bekommen. Wann ist endlich die Spitze des Eisberges erreicht? Was muss die Hammer Bevölkerung noch alles sich bieten lassen?
Tangens hat geschrieben:Wenn ich lese, dass seit 98 jedes Jahr in Hamm im Schnitt 6,5 Mill. Euro in Spielautomaten wandern, dann geht es den Hammer Bürgern wohl nicht so schlecht. Jedenfalls sind wir spitze in NRW.
Da geht es den Menschen in anderen Städten wohl schlechter, dass sie ihr Geld nicht in diese Klimperautomaten werfen können.
Das sind pro Kopf 36 € pro Jahr. In 10 Jahren 360 €. Na, das Geld hätten sie auch der Stadt spenden können. Dann hätten wir nun 65 Mill. weniger Schulden.
Manchmal kann man nur den Kopf schütteln.

SINUS hat geschrieben:Dann zeugt, m. E. eine Zunahme von spielfreudigen Menschen von großer Not,
die durch die Hoffnung auf einen großen Gewinn gestillt wird. Wie wir wissen
ist die Hoffnung trügerisch. Das Gegenteil ist der Fall, die Not wird noch schlimmer. Vielen
Menschen, vielen Familien fehlt das verzockte Geld. Die Leidtragenden sind oftmals Frauen,
deren Partner das sauer verdiente Geld verspielen und Kinder, für die das Nötigste nicht
vorhanden ist.
Die Kommunalpolitiker sollten sich schämen, dass Sie dieses Treiben zulassen und die
Stadt auf diese Weise an der Not der Menschen partizipiert.
Verflixt, wie tief kann man eigentlich sinken? Wir machen uns Gedanken über Kriminalität
und über die steigende Zahl von Hartz IV Empfänger und die Ursachen davon, wozu Glückspiel
ganz sicher gehört, wird durch Zulassung neuer Spielhöllen gefördert.
clh hat geschrieben:Na ja, bei Hartz IV heißt es ja auch immer gleich: Einer faul = alle faul.
Und beide Gruppen werden aus Steuergeldern finanziert. Daher kommt ja der Frust bei vielen Bürgern.
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