von Hammenser am 16.12.2009, 19:48
Hallo Leute, liebe Leser, 'n schönen Tach zusammen,
find´ ich ja richtig klasse, dass sich hier jemand zu Wort meldet, der sich auch als offensichtlich quasi-zuständig zu erkennen gibt.
@nobfried
Ich habe von den Fusionsplänen aus der Zeitung erfahren, nicht durch eine an mich als Genossen gerichtete Information. Wenn es denn zutrifft, das der Fusion durch 75 % der Genossen zugestimmt werden muss, dann frage ich doch, warum nach meiner Zustimmung eben nicht gefragt wurde – oder folgt die Frage noch rechtzeitig?
Wenn ich recht informiert bin, dann soll die Fusion zwar erst im Frühjahr 2010 beschlossen werden, aber doch wohl rückwirkend zum Januar 2010.
Meine Zustimmung zur Fusion würde ich zunächst einmal ganz irrational verweigern. Schließlich bin mit dem Gedanken wieder Genosse der Volksbank Hamm eG geworden, weil ich einerseits schon in den frühen 70er Jahren „Kunde“ gewesen bin, andererseits wollte ich bei einer lokalen Bank mit lokalen Mitarbeitern und einer lokalen Geschäftsführung mein Vertrauen schenken.
Mit Blick auf das, was in der jüngeren Vergangenheit gerade mit und bei den Banken so an „Unvorstellbarkeiten“ vorgekommen ist, habe ich mich bei doch eher „im Stillen“ agierenden VB Hamm gut und richtig aufgehoben gefühlt.
Ich habe die VB Hamm nie mit einer Landesbank in Verbindung gebracht, ich habe hier noch nichts von „Schräglage“ oder Bedarf einer „Bad-Bank“ mitbekommen. Von irgendwelchen „schlechten“ Ergebnissen ist mir aus den Medien nichts bekannt geworden.
Warum also eine Fusion? Reicht es nicht aus, im Verbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken weiterhin erfolgreich zu agieren?
Ich habe dem WA einige Zahlen entnehmen können, die mir zu denken geben. Die Bilanzsummen DO – HAM haben ein krasses Missverhältnis. Die Zahl der Filialen und Mitarbeiter ist in Hamm noch deutlich höher als in Dortmund. Das heißt noch lange nicht, dass die VB Hamm unwirtschaftlich arbeitet. Das ist für mich immer noch ein Anzeichen für seriöses Handeln und Nähe zum Kunden.
Strebt die VB Hamm jetzt auch nach einer Geschäftspolitik, wie sie von dem „allseits beliebten“ Josef Ackermann betrieben wird, will die VB Hamm künftig auch Renditen anbieten, die glauben machen, es hätte nie eine Finanzkrise gegeben?
Also, VHS-Gebäude hin oder her, das interessiert mich nur beiläufig, bauen sie die Hauptstelle in Hamm aus – und bleiben sie die VB HAMM!
´n schönen Abend noch.