Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Moderator: RedaktionHamm

Soll die Volksbank Hamm mit der Volksbank Dortmund fusionieren?

Ja
2357
61%
Nein
1482
38%
Ist mir egal
28
1%
 
Abstimmungen insgesamt : 3867

Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon RedaktionHamm am 15.12.2009, 14:29

Vertreter der Volksbank Hamm und der Volksbank Dortmund haben Fusionsgespräche aufgenommen. „Um die Leistungsfähigkeit für den Mittelstand zu erhöhen“, werde die Verschmelzung der beiden Geldinstitute angestrebt, erläutert Dr. Klaus Kalefeld. Der Service für die Kunden und Mitglieder bleibe erhalten, betriebsbedingte Kündigungen seien für die nächsten fünf Jahre ausgeschlossen, berichtet der Volksbank-Direktor.
Mit einer Jahresbilanzsumme von 3,5 Milliarden Euro ist die Volksbank Dortmund dreieinhalb Mal größer als das Hammer Institut. „Wir wollen weiter wachsen und gleichzeitig Synergien nutzen“, verweist Kalefeld darauf, dass mit der Fusion höhere Kreditgrenzen erreicht werden, zugleich die Risikostreuung bei der Vergabe von Krediten verbessert werde. „Keiner von uns hat Leichen im Keller. Da können wir richtig ‘was machen“, meint Kalefeld. Die bisherigen Projekte - etwa der Neubau auf dem Areal der Volkshochschule - werden fortgeführt.

Was ist Eure / Ihre Meinung zu dem Thema? Ist die Fusion der richtige Schritt?
Westfälischer Anzeiger
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Tel. 02381/105-283
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon SINUS am 15.12.2009, 16:12

Hallo verehrte Redakteure

Stellen Sie die Frage ernsthaft in den Raum?

Was kümmert es die Volksbank, dass sich so viele Bürger gegen den Abriss
der Volkshochschule ausgesprochen haben, bzw. zumindest einen Kompromiss
wünschten, wobei die alte VHS Fassade mit in die Neubaupläne integriert werden?
Gleichfalls ohne Reaktion blieb der Protest gegen den geplanten "Grenzturm".

Was können wir Bürger gegen die geplante Fusion ausrichten?
Mit der Fusion der Volksbanken, geht in Hamm wieder ein Stück Selbständigkeit verloren.

Auch viele weitere Umfragen hier im Forum, wie z.B. die Umfrage zur Gestaltung
des Vorplatzes zum Heinrich-von-Kleist-Forum oder die Frage zu den Entwürfen zur
Sanierung / Erweiterung der Musikschule wurden bei den Verantwortlichen völlig
ignoriert.

Dabei bin ich dem WA - der sich wirklich bemüht - nicht böse.
Ich bin über die Ignoranz der Macht und mangelnde Bürgernähe in dieser Stadt sehr enttäuscht.
Zuletzt geändert von SINUS am 16.12.2009, 08:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Hammenser am 15.12.2009, 17:42

Hallo Leute, liebe Leser, 'n schönen Tach zusammen,

die Temperaturen sinken weiter, nicht nur sondern auch im übertragenen Sinn. Das Verhältnis zwischen „denen da oben und denen hier unten“ kühlt weiter ab.

RedaktionHamm hat wieder um Meinungsäußerung gebeten und zwar zu der Frage, ob die Fusion der richtige Schritt sei.

ZU DEM THEMA KANN ICH ALS OTTO NORMALVERBRAUCHER, DER VON WIRTSCHAFT IM ALLGEMEINEN UND VON BANKGESCHÄFTEN IM BESONDEREN SO GAR KEINE AHNUNG HAT DOCH ÜBERHAUPT NICHTS SAGEN! WAS SOLL ALSO DIE FRAGE?

Hätte man mich als „Genossen“ gefragt, ob ich einer solchen Fusion zustimme, dann hätte ich mit NEIN geantwortet. Aber mich hat keiner gefragt. Die zwei Genossenschaftsanteile, die ich als „Genosse“ gezeichnet habe, die zählen wohl nicht.

´n schönen Abend noch.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Marc am 15.12.2009, 19:12

Da hat Hammenser weitgehend Recht. Um diese Frage beantworten zu können, müßte man genaueres Erfahren wie die Geschäftsdaten der beiden Banken sich darstellen und welche Synergieeffekte sich die beiden Häuser davon versprechen.
Kann das Angebot der Volksbank Hamm somit an Attraktivität gesteigert werden, dann ist es schön für den jeweiligen Bankkunden und wem es nicht paßt, der kann mit den Füßen abstimmen. Da der Verbraucher aber ohnehin sich als marktradikalstes Element in der Wirtschaftkette verhält, wird sowieso am Ende mit den Füßen abgestimmt.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Sabre am 16.12.2009, 07:16

Wem die Fusion nicht passt, der sollte dann eben zur Sparkasse Hamm wechseln. Denn die ist nach der Fusion der Volksbanken die letzte verbliebene "reine" hammer Bank für das ganze Stadtgebiet.

Wer sich aber erhofft, dass die Volksbank durch die neue Größenordnung bessere Konditionen anbieten kann wird vielleicht enttäuscht, vielleicht aber auch bestätigt werden - wer weiß.

In dem Radiobeitrag zu der Fusion letzte Woche wurden u. a. auch Zahlen zu den Mitgleidern, Zweigstellen und Beraterzahlen gemacht. Leider habe ich diese Zahlen nicht mehr vorliegen. Was mir dabei allerdings aufgefallen war, ist, dass die Volksbank Hamm vergleichsweise deutlich mehr Kunden, mehr Berater und mehr Zweigstellen hatte als die Volksbank Dortmund (wenn man mal die Einwohnerzahlen der beiden Städte vergleicht).

Wer also glaubt, dass die - trotzdem - stärkere Volksbank Dortmund den "guten" Service der Volksbank Hamm (den ich persönlich nie kennen gerlernt habe - vielleicht hate ich auch nur immer die falschen Angestellten getroffen) bestehen lassen wird, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Denn über kurz oder lang werden hier "dortmunder" Verhältnisse eingeführt werden: weniger Beratung, weniger Zweigstellen aber höhere Verkaufsziele.

Denn das ist einfacher als die bessere Beratung (wie sie zur Zeit wohl in Hamm läuft) auf Dortmund auszudehnen.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon SINUS am 16.12.2009, 08:56

Nun wirklich, ich bin kein Fachmann.

Doch beim dem Wort "Fusion" klingeln bei mir die Alarmglocken.
Bieten Großunternehmen (ausser für die Manager, Vorstandsmitglieder ...)
den Beschäftigten, der Allgemeinheit, Vorteile?

Werden hier tatsächlich Standortvorteile, Wettbewerbsvorteile oder Synergieeffekte
genutzt? Wenn ja, wie schauen die in der Realität aus?

Bisher hatten Fusionen und die daraus entstandenen Großunternehmen immer
den faden Beigeschmack, dass Sie rücksichtslos Druck ausübten:

- auf die Beschäftigten

- auf die Gewerkschaften

- auf die Politik (Subventionen)

Die Vorteile die dabei herauskamen wurden jedoch nicht immer in das
Unternehmen gesteckt, sondern wanderten auf Konten in´s Ausland oder wurden
in Spekulationsgeschäfte gesteckt, bis, wie in jüngster Zeit geschehen, dass
ganze System zusammenbrach.

In jüngster Zeit erholen sich die Banken zunehmend, merkwürdig schnell,
die Last trägt ja der Steuerzahler. Die Leitzinzsenkung der Bundesbank wurde
wenig bis garnicht an die Verbraucher weitergegeben.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Gabriel am 16.12.2009, 10:58

Was mich diese Fusion ablehnen lässt....

... die steigende Entfernung der Chefetage zur Stadt ihren Vereinen, Einrichtungen ...etc. die künftig statt einem lokal verankertem Unternehmen, das eigentlich eine Verantwortung für Hamm hat, ein Regionales Unternehmen mit Sitz in Dortmund vor sich haben werden. Damit steht auch zu befürchten das künftig Sponsoring und Fördermittel nach Dortmund statt nach Hamm gehen.
Gleichzeitig verliert Hamm weiter an Standortvorteilen gegenüber Dortmund.

... Hamm ist für mich der Verlierer in dieser Fusion, die wohl eher eine Übernahme ist.

...und ganz wichtig trotz dieser Entscheidung will der Vorstand immernoch eine jetzt wohl unnötig gewordene Zentrale bauen und dazu die VHS abreißen und somit weitere historische Bausubstanz verschwinden lassen. Dafür bekommen wir dann einen Wachturm, vermutlich mit Signalanlage, damit man den Chefs in Dortmund signalisieren kann wenns brennt. Es lebe die Überwachung.

...und was kriegen die Vorstände in Hamm für ihre Zustimmung, 1, 2, 3 Mio von den Dortmundern, natürlich refinanziert von den Hammer Kunden.

...ehrlich gesagt fühlt man sich bei diesem Vorgehen, der letzten Monate doch verarscht. Was soll man sagen? Untreueverdacht, Vaterstadtverräter, wo ist eigentlich die Verantwortung der Genossenschaftsbank für ihre Stadt geblieben?!


Ich finde es jedenfalls zum Kotzen.
Gabriel
 
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon nobfried am 16.12.2009, 18:34

Ich möchte Stellung nehmen zu den Aussagen von Hammensa und Sinus. Gleichzeitig möchte ich jedes Mitglied der Volksbank Hamm bitten, seine Meinung offen auszusprechen, damit sie von ihren Vertretern gehört werden können, denn es ist nicht richtig, dass man als Mitglied der Volksbank keinerlei Einfluss nehmen kann. Schon ein Genossenschaftsanteil reicht aus, um einen Vertreter zu wählen, der die Interessen der Volksbankkunden gegenüber dem Vorstand und dem Aufsichtsrat vertritt.

Wenn also Volksbankkunden, wie Hammensa oder Sinus(je mehr desto besser), sich z.B. in diesem Forum oder anderweitig gegen die Fusion aussprechen und ein Vertreter, wie ich, dies liest oder hört, wird er bei der Abstimmung im Mai 2010 (75% der Vertreter müssen für die Fusion stimmen) sicherlich an seine Vertreterfunktion denken und seine Stimme dementsprechend abgeben.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Hammenser am 16.12.2009, 19:48

Hallo Leute, liebe Leser, 'n schönen Tach zusammen,

find´ ich ja richtig klasse, dass sich hier jemand zu Wort meldet, der sich auch als offensichtlich quasi-zuständig zu erkennen gibt.

@nobfried

Ich habe von den Fusionsplänen aus der Zeitung erfahren, nicht durch eine an mich als Genossen gerichtete Information. Wenn es denn zutrifft, das der Fusion durch 75 % der Genossen zugestimmt werden muss, dann frage ich doch, warum nach meiner Zustimmung eben nicht gefragt wurde – oder folgt die Frage noch rechtzeitig?
Wenn ich recht informiert bin, dann soll die Fusion zwar erst im Frühjahr 2010 beschlossen werden, aber doch wohl rückwirkend zum Januar 2010.

Meine Zustimmung zur Fusion würde ich zunächst einmal ganz irrational verweigern. Schließlich bin mit dem Gedanken wieder Genosse der Volksbank Hamm eG geworden, weil ich einerseits schon in den frühen 70er Jahren „Kunde“ gewesen bin, andererseits wollte ich bei einer lokalen Bank mit lokalen Mitarbeitern und einer lokalen Geschäftsführung mein Vertrauen schenken.
Mit Blick auf das, was in der jüngeren Vergangenheit gerade mit und bei den Banken so an „Unvorstellbarkeiten“ vorgekommen ist, habe ich mich bei doch eher „im Stillen“ agierenden VB Hamm gut und richtig aufgehoben gefühlt.
Ich habe die VB Hamm nie mit einer Landesbank in Verbindung gebracht, ich habe hier noch nichts von „Schräglage“ oder Bedarf einer „Bad-Bank“ mitbekommen. Von irgendwelchen „schlechten“ Ergebnissen ist mir aus den Medien nichts bekannt geworden.
Warum also eine Fusion? Reicht es nicht aus, im Verbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken weiterhin erfolgreich zu agieren?
Ich habe dem WA einige Zahlen entnehmen können, die mir zu denken geben. Die Bilanzsummen DO – HAM haben ein krasses Missverhältnis. Die Zahl der Filialen und Mitarbeiter ist in Hamm noch deutlich höher als in Dortmund. Das heißt noch lange nicht, dass die VB Hamm unwirtschaftlich arbeitet. Das ist für mich immer noch ein Anzeichen für seriöses Handeln und Nähe zum Kunden.
Strebt die VB Hamm jetzt auch nach einer Geschäftspolitik, wie sie von dem „allseits beliebten“ Josef Ackermann betrieben wird, will die VB Hamm künftig auch Renditen anbieten, die glauben machen, es hätte nie eine Finanzkrise gegeben?

Also, VHS-Gebäude hin oder her, das interessiert mich nur beiläufig, bauen sie die Hauptstelle in Hamm aus – und bleiben sie die VB HAMM!

´n schönen Abend noch.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Sabre am 17.12.2009, 07:28

[quote="Hammenser"]Wenn es denn zutrifft, das der Fusion durch 75 % der Genossen zugestimmt werden muss, dann frage ich doch, warum nach meiner Zustimmung eben nicht gefragt wurde – oder folgt die Frage noch rechtzeitig?[/quote]

"Leider" läuft das bei der Volksbank so, wie in der Kommunalpolitik. Wenn wichtige Fragen anstehen, werden die Mitglieder nicht direkt befragt, sondern die von ihnen gewählten Vertreter. Bei der Volksbank Hamm gibt es (von den Genossen für mehrere Jahre) gewählte Vertreter der Genossen. Wieviele das bei der Volksbank Hamm sind, weiß ich leider nicht.

Auf jeden Fall müssen diese Vertreter der Fusion zustimmen, nicht alle Mitglieder...

Siehe hierzu auch die Stellungnahme / Werbung der Volksbank:
http://www.vb-hamm.de/startinhalte/fusi ... ungen.html
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon atlantis-un am 17.12.2009, 18:16

Der Volksbank Dortmund ist es "gelungen", aus einem Einwohnerpotential von knapp 800.000
gerade mal 58.000 Mitglieder zu gewinnen.
Die Volksbank Hamm hat aus "nur" 182.000 Einwohnern, glaube ich zu erinnern, 51.000 Mitglieder
"gemacht".
Das bedeutet ja wohl, dass die Hammer Einwohner sich wesentlich stärker mit "ihrer Volksbank"
identifizieren ( ca. 28 % ), als die "Dortmunder" ( ca. 7,25% ).
Es kommt noch hinzu, dass das Dortmunder "Wachstum" wesentlich durch die Fusion 2003
mit Unna/Schwerte entstanden ist. Weniger alos durch überzeugende Leistungen für Mitglieder.
Und man sollte sich doch mal bezüglich der Zufriedenheit umhören bei den "fusionierten" Mitgliedern in Castrop, Unna und Schwerte, überschwenglich Positives wird man nicht hören.
Schlussfolgerung:
Der Dortmunder Volksbank ist es offensichtlich nicht gelungen, das regionale Potential zu erschliessen.
Das ist ja auch wohl eine Frage der Geschäftspolitik, oder?
Und in Hamm sieht man Notwendigkeiten die Region zu verlassen? Die Wurzeln abzuhacken?
Vor ganz kurzer Zeit noch wurde hier der "12-Millionen-Neubau" ( in der rücksichtslosen Ausführung gegen alle Widerstände ) propagiert und als Wachstumsvoraussetzung ( zukunftsweisend ) durchgepaukt.
Und jetzt muss für die Zukunftssicherung fusioniert werden?
Das verstehe wer will!
Zuletzt geändert von atlantis-un am 18.12.2009, 00:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Sophia am 17.12.2009, 19:22

Ich sehe die Fusionsabsichten aus verschiedene Gründen kritisch.

Die Vor- und Nachteile sollten geprüft, abgewogen, diskutiert werden.
Dazu trägt die Diskussion hier ebenso bei.

Die Volksbank Hamm ist ein gesundes, erfolgreiches, auf lokaler
Ebene bekanntes und geschätztes Unternehmen. Wir wissen was
wir an der Volksbank Hamm haben. Wir wissen nicht was wir mit
einer Fusion verlieren.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Hammfan am 17.12.2009, 20:46

Ich hoffe die Volksbank ist gesund.Ich empfinde es als Verrat an der Stadt Hamm ohne jede Not zu fusionieren.Die Versprechungen sind schon zu oft gemacht worden .In 5 Jahren gibt es eine Zweigstelle der Volksbank Dortmund ohne jeden Bezug zur Stadt .Aber vielleicht sollte man von Vorständen die nicht eimal in Hamm wohnen keinen Ortsbezug erwarten.
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon clh am 17.12.2009, 23:58

[quote="Sophia"]Ich sehe die Fusionsabsichten aus verschiedene Gründen kritisch.

Die Vor- und Nachteile sollten geprüft, abgewogen, diskutiert werden.
Dazu trägt die Diskussion hier ebenso bei.

Die Volksbank Hamm ist ein gesundes, erfolgreiches, auf lokaler
Ebene bekanntes und geschätztes Unternehmen. Wir wissen was
wir an der Volksbank Hamm haben. Wir wissen nicht was wir mit
einer Fusion verlieren.[/quote]

Genau da hätte ich jetzt gedacht, dass dafür eine Zeitung auch da ist: Erst einmal selber Vor- und Nachteile recherchieren, Parallelbeispiele suchen, gleichzeitig auf die neuen Bankenrichtlinien eingehen (was ja wahrscheinlich die Ursache der Fusion ist) und dann zur Diskussion stellen.
Ansonsten heißt es demnächst: Herr x ist Schützenkönig in Hamm-Mitte geworden! Was halten Sie davon?
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Re: Volksbank Hamm und Volksbank Dortmund

Beitragvon Kasimir am 22.12.2009, 18:22

Hallo Leute! Passt auf !

Bei den Fusionsplänen der Volksbank Hamm baut sich etwas Seltsames auf.
Am 11.12.2009 habe ich aus der Zeitung von den Fusionsplänen der VB
erfahren.
Ich bin Mitglied und dadurch auch Miteigentümer dieser Bank.
Der Leserbrief, den ich am 13.12.2009 zum WA geschickt habe, ist bis heute nicht erschienen. Sehr deutlich habe ich mich gegen die Fusion ausgesprochen.
In dem zweiten Artikel im WA vom 18.12.2009 über die Fusion der VB Hamm mit der VB Dortmund wird gefragt, ob die VB fusionieren soll ?
Das Umfrageergebnis:

„Ja“ 42%
„Nein“ 55%
„Ist mir egal“ 3%

Die neun abgedruckten Kurzmeinungen verstehe ich alle als Ablehnung der Fusion; deswegen kann ich es verschmerzen, dass mein Leserbrief nicht veröffentlicht wurde.
Am 21.12.2009, 18.00 Uhr, finde ich bei den 14 Eintragungen in diesem Forum auch keine einzige Zustimmung für die Fusion. Das Ergebnis der Abstimmung lautet jedoch hier:

„Ja“ 54%
„Nein“ 43%
„Ist mir egal“ 3%

Bei diesem Ergebnis wird es langsam Zeit, dass die Befürworter aus der Deckung kommen.
Ich bin auf einige der 55% „Ja“ Argumente gespannt, oder wird es gar keine geben, weil wir, die ca.50 000 Träger dieser Bank, diesen „großen unternehmerischen Wurf“ ja sowieso nicht verstehen.
Kasimir
 
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