von SINUS am 18.11.2009, 20:04
Hallo anettetrocken
Es gibt keine "Entwürfe" sondern nur "einen" Entwurf von der neuen Musikschule.
Ich finde das ganze schon ein bischen albern und es errinnert wahrlich an
ein Wintertheater. Zunächst einmal wird in Hamm mit gezinkten Karten
gespielt, will heißen, es wird vor der Wahl nicht über die tatsächliche Haus-
haltslage gesprochen. Wenn kein Wahlbetrug, so fühlen sich viele Wähler,
Bürger nicht gut informiert.
Dann das Possenspiel um den Forumsvorplatz. Ich mochte zufällig den
vorgestellten Entwurf, doch eine wirklich Wahl hatte niemand, die Entscheidung
war bereits im Rathaus, von der führenden Fraktion, vorweggenommen.
Nun dasselbe Spiel beim Entwurf um die Musikschule. Wieder drängt die Zeit,
wieder bekommen wir eine Entscheidung präsentiert, gegen die es keine Einwände
geben darf.
Da nutzt kein Schönreden. Es ist unser Geld mit dem hier Monopoly gespielt wird.
Nicht der Oberbürgermeister und die Damen und Herren gehen in´s Gefängnis,
nein, der Hammer Bürger steht für Fehlentscheidungen gerade, bzw. zahlt die Zeche.
Ich kann mich nicht errinnern, ob damals Herr Wieland und Frau Zech ebensolche
Gutsherren waren. Ob es damals demokratischer zugegangen ist? Doch darum geht es
nicht. Wir leben heute in einem Zeitalter, im 21. Jahrhundert, welches sich durch Selbst-
bestimmung, Freiheit und Demokratie auszeichnet. Demokratie hat, wie wir selbst erleben
viele Gesichter. Meine Vorstellung von Demokratie ist die, dass möglichst viele bedeutsame
Entscheidungen auf eine breite Basis (Bürgernähe und Transparenz) gestellt werden.
Davon sind wir in Hamm meilenweit entfernt. Es scheint, als kämpfen hier
die Bürger und die Kommunalpolitiker gegeneinander, wo sie doch füreinander bestimmt sind.